Schleswig-Holstein öffnet weiter

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Perspektivplan für Veranstaltungen überlebenswichtig für die Branche

Die Jamaika-Koalition wird am kommenden Samstag weitere Lockerungen der Corona-Regeln beschließen. Der Perspektivplan für Veranstaltungen wird dabei wesentlicher Bestandteil der Landesverordnung sein. Soweit es die epidemiologische Lage in Schleswig-Holstein zulässt, werden über den Sommer analog zum Stufenplan immer höhere Teilnehmerzahlen bei Veranstaltungen, Festen, Märkten und in Kultureinrichtungen sowohl im Innen- als auch im Außenbereich erlaubt.

„Das Veranstaltungsstufenkonzept der Landesregierung ist wirklich eine klasse Nachricht für die gesamte Branche inklusive der Gastronomie!“ freut sich Kay Richert, wirtschaftspolitischer Sprecher der FDP Landtagsfraktion. Veranstalter und Selbständige sind von den Einschränkungen der Corona-Krise besonders gravierend betroffen. Die Hilfsprogramme der Bundesregierung sind bis heute nicht bedarfsgerecht angepasst. „Vielen Selbständigen wurde nicht einmal die Grundsicherung, sprich Hartz 4, gewährt“, so Kay Richert weiter. „Ich hoffe, dass dieser Perspektivplan etlichen Betroffenen hilft, so viele Umsätze zu generieren, dass sie trotz der Coronaeinschränkungen überleben.“

Die Ankündigung der Landesregierung, den Stufenplan nun alle zwei Wochen zu überarbeiten, begrüßt der Wirtschaftspolitiker ausdrücklich. „Innerhalb dieser Zeitspanne ist es der Jamaika-Koalition möglich, angemessene und verantwortungsbewusste Öffnungen zu begleiten und auf epidemiologische Veränderungen zu reagieren.“ Nun gelte es allerdings auch, Widersprüche im Stufenplan zu erkennen. „Dass negativ Getestete bei Veranstaltungen trotzdem der Maskenpflicht unterliegen, muss hinterfragt werden. Des weiteren werde ich mich dafür einsetzen, dass auch Modellprojekte zugelassen werden, die über die im Stufenplan festgesetzten Richtwerte hinausgehen. Durch eine wissenschaftliche Begleitung können wir intensivere Einblicke in die Funktionsweise der Pandemie gewinnen. Ein weiterer „verschlafener Sommer“ wie 2020 darf nicht noch einmal vorkommen.“