Jamaika treibt Neubau der Rader Hochbrücke voran – mehr Lärmschutz für die Gemeinden an der A 7 und A 210 vereinbart

Jamaika treibt Neubau der Rader Hochbrücke voran – mehr Lärmschutz für die Gemeinden an der A 7 und A 210 vereinbart

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Jamaika treibt Neubau der Rader Hochbrücke voran
Mehr Lärmschutz für die Gemeinden an der A 7 und A 210 vereinbart
Die 1972 für den Straßenverkehr freigegebene Rader Hochbrücke spielt eine zentrale Rolle im Verkehr von und nach Skandinavien und ist die wichtigste Anbindung des nördlichen Landesteils von Schleswig-Holstein an Europa.
 
Bei statischen Überprüfungen des Bauwerks 2014 wurde die Brücke zuerst wochenlang gesperrt, dann die Nutzungsdauer auf das Jahr 2026 herunterkorrigiert und die DEGES mit der Planung eines Neubaus beauftragt. Nachdem die Küstenkoalition aus SPD, Grünen und SSW noch mit zwei Fahrspuren pro Fahrbahn zufrieden waren, wurde 2017 auf Drängen der Jamaika-Koalition die Planung in dem Bewußtsein geändert, daß nur ein sechstreifiger Querschnitt die künftigen Verkehre sicher bewältigen kann. Mit der Umstellung auf die sechsstreifige Erweiterung ergab sich  auch ein gesetzlicher Anspruch auf Lärmvorsorge.
 
Damit der zeitkritische Neubau der Rader Hochbrücke nicht durch langwierige Klageverfahren gefährdet wird, haben das Land Schleswig-Holstein und die Autobahn GmbH des Bundes unter Jamaika-Führung nun mit  den betroffenen Gemeinden Rade, Schülldorf, Ostenfeld und Schacht-Audorf eine Vereinbarung für die Verbesserung der Lärmsituation geschlossen. Quelle
 
Erst miteinander reden und dann planen anstatt hinterher zu klagen: So stellen wir uns Infrastrukturplanung vor. Außerdem sollten große Infrastrukturvorhaben mit eiunem Planungsgesetz auf den Weg gebracht werden, wobei die betroffenen Verbände präklusiv beteiligt werden müssen.