Flensburger Ratsversammlung untersagt Gastronomen die zeitlich begrenzte Nutzung von Heizpilzen

Flensburger Ratsversammlung untersagt Gastronomen die zeitlich begrenzte Nutzung von Heizpilzen

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Schluss mit der wirtschaftspolitischen Geisterfahrt!

So viel Gleichgültigkeit macht fassungslos. In seiner jüngsten Sitzung entschied der Rat der Stadt Flensburg mit den Stimmen der Grünen und der SPD, keine Heizpilze für den Außenbereich der Cafés und Gaststätten zu erlauben – obwohl alle wissen, dass viele Gastronomen wegen der Corona-Einschränkungen vor dem Abgrund stehen und die Außenbereiche überlebenswichtig sind. Das ist unglaublich kalt, gleichgültig und von oben herab.

Und es ist nicht das erste Mal, dass die wirtschaftspolitische Inkompetenz regiert: Das Verhindern von Ansiedlungen (POCO und Schleswiger Straße), die Behinderung des Verkehrs (Kielseng, Rathausstraße, Norderstraße), die Entscheidung gegen eine zukunftsfähige Bahnstruktur (Fernbahnhof und Zug zum ZOB) oder die Erhöhung der Parkgebühren, bzw. der Rückbau von Parkplätzen sind haarsträubende Beispiele für politische Fehler.

Dazu kommt gerade in der Innenstadt, dass Probleme mit Sicherheit und Sauberkeit konsequent verharmlost werden. Neben Grünen und SPD hat auch die Flensburger CDU viele dieser Fehlentscheidungen initiiert oder getragen.

Die aktuelle Stadtpolitik bedient die Einzelinteressen weniger, die Flensburg als „ihre“ Stadt sehen und möglichst keine störenden Dänen oder gar Touristen wollen. Anscheinend ist den Verantwortlichen der Zusammenhang zwischen Geld verdienen und Geld ausgeben gar nicht klar. Von einer attraktiven Innenstadt leben Einzelhandel und Tourismus. Ohne eine attraktive Innenstadt kann Flensburg einpacken. An der Masse an Fehlentscheidungen von heute werden kommende Generationen lange schwer tragen.