Abitur – Faire Bedingungen für Schüler!

Abitur – Faire Bedingungen für Schüler!

with Keine Kommentare

Die heutige Konferenz der Kultusministerinnen und -minister hat beschlossen, dass die Schulabschlussprüfungen trotz der Beschränkungen durch die Corona-Krise durchgeführt werden sollen. Damit ist der Vorschlag der schleswig-holsteinischen Ministerin Prien, Schulabschlüsse aufgrund der bisherigen Jahresleistungen zu vergeben, erst einmal vom Tisch. „Zwei Dinge sind uns hier besonders wichtig“ sagt der Flensburger Landtagsabgeordnete Kay Richert (FDP) dazu. „Zum einen müssen trotz der Krise faire Bedingungen für die Schülerinnen und Schüler geschaffen werden, damit sie ihre Prüfungen vernünftig ablegen können. Zum anderen muss gewährleistet sein, dass unsere Schulabschlüsse bundesweit anerkannt werden.“ Eine Benachteiligung schleswig-holsteinischer Absolventinnen und Absolventen wäre nicht hinnehmbar gewesen.

Faire Bedingungen zu schaffen sei nun Aufgabe des Bildungsministeriums. Zudem müsse darauf geachtet werden, dass weder Schüler noch Lehrkräfte unnötig in Gefahr gebracht würden; die räumlichen Möglichkeiten der zur Zeit ungenutzten Schulen müssten ausgenutzt werden und auf Personen mit Risikomerkmalen müsse besonders Rücksicht genommen werden.

Schwierig wird es wohl werden, wenn der Pandemieverlauf den neuen Prüfungsplanungen einen Strich durch die Rechnung macht. Kay Richert: „Die Schulabschluss-Prüfungen können für die jungen Menschen die Weichen für das restliche Leben stellen. Weil niemand sicher weiß, wie sich die Corona-Lage entwickeln wird, müssen wir natürlich auf alle Fälle vorbereitet sein. Besonders muss sichergestellt sein, dass Schülerinnen und Schüler sich vernünftig auf die Prüfungen vorbereiten können. Das ist ein Gebot der Fairness.“