Kompetenzzentrum für deutsch-skandinavische Wirtschaftsbeziehungen

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Kompetenzzentrum für deutsch-skandinavische Wirtschaftsbeziehungen – Beratungsteam nimmt Arbeit auf – Experten treffen sich in Kiel mit Politik

Vor jeder erfolgreichen Ansiedlung eines skandinavischen Unternehmens in Schleswig-Holstein stehen derzeit noch zu viele bürokratische Hürden. Was jedoch benötigen Firmen, die sich im schönsten Bundesland Deutschlands niederlassen wollen? Diese Frage erörterte ich zusammen mit Experten aus dem Norden im Kieler Landeshaus. Schleswig-Holstein zum Kompetenzzentrum für deutsch-skandinavische Wirtschaftsbeziehungen auszubauen, das haben wir Kieler Jamaikaner uns als Ziel gesetzt. Dazu machen wir nun den ersten Schritt, so meine Meinung, die auch als wirtschaftspolitischer Sprecher der FDP im Kieler Landtag vertrete. Mit einem Beratungsteam aus Experten der Bereiche Wissenschaft, Steuern, Personalmanagement und Wirtschaftsförderung sowie Juristen soll das Thema angepackt werden.
Im Fokus steht dabei momentan die Region Flensburg, die ich ja zudem auch kommunalpolitisch vertrete. Dass die Region Flensburg hier eine wichtige Rolle spielen wird, liegt aufgrund der Geografie auf der Hand. Andere Bundesländer sind deutlich besser aufgestellt als Schleswig-Holstein. So werben sowohl Bayern wie auch Baden-Württemberg und Hessen erfolgreich um Ansiedlungen bei unseren nördlichen Nachbarn. Der Standortvorteil und die Nähe zu den skandinavischen Ländern müssen wir deshalb ausbauen.
Dabei gibt es in und um Flensburg durchaus Expertise in Sachen Unternehmensanwerbung. Ein Netzwerk ist etwa der Verein Business Tyskland, ein Zusammenschluss verschiedenster Wirtschaftsakteure. Seit 2015 kümmern sich diese Experten im Verbund um vor allem dänische Unternehmen, die gerne „syd for grænsen“ aktiv werden möchten. „Es gibt noch zu viele Hindernisse, die eine erfolgreiche Ansiedlung schwer machen“ sagt Dr. Ludwig Allkemper, Jurist und Syndikus der Sydbank sowie bei Business Tyskland engagiert.
Hier ist die Schnittstelle, an der Wirtschaftsexperten und Politik gemeinsam weiterkommen wollen. Um erfolgreich zu sein, brauchen wir Politiker den Rat der Betroffenen. Am Ende unserer Anstrengungen muss ein Plus an Wohlstand für die Region Flensburg und für ganz Schleswig-Holstein stehen. Anfang Februar wird das nächste Meeting sein.